Übungscampen für Neuseeland

Wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt,  ist in diesem Jahr für die Fireflies das große SPAREN angesagt.

Das heißt u.a. auch keine großen Feiern zum Geburtstag. Als gutes Vorbild hat Firefly Locke ihren Geburtstag im April bereits klein gehalten und nur einen erlesenen Kreis zum Brunchen zu sich nach Hause eingeladen.

Im Juni stand nur der Geburtstag von Firefly Perle vor der Tür.
Da unser Weltfrieden-Firefly an ihrem Jubeltag immer gerne all ihre Liebsten um sich hat, war es eine sehr, sehr schwere Gewissensentscheidung, die sich über mehrere Wochen erstreckte – was tun?!

Feiern oder nicht?! Vielleicht eine kleine Feier? Nur die engsten und nur die Familie – Oh, das sind ja schon fast 25 Leute.
Vielleicht niemanden einladen nach dem Motto „wer kommt – der kommt“  ….
aber wenn dann tatsächlich alle kommen – hm…
Wie wäre es an diesem Tag einfach weg zu fahren?! Einfach mit dem Auto in den Norden ans Meer und im Notfall im Auto pennen – das wäre eine Möglichkeit!
Dann die Lösung – Der Bruder von Jules ist an diesem Wochenende in Holland und hat in der Ferienwohnung noch ein Zimmer frei – wie cool ist das denn bitte?!
Der Rückschlag folgte zugleich – Oh nein, das Wetter soll aber viel schlechter und kälter werden als zu Hause. Also doch besser zu Hause bleiben?! Nääää, jetzt hatte sich die Perle schon mit dem Meer angefreundet.

Es half alles nichts, der Firefly—Rat musste tagen um zu einer Entscheidung zu kommen.
Fakten:
Feiern – könnte ausarten
Holland – Sch… Wetter
Lösung:
Die Fireflies Campen einfach in der Heimat ! Perfekt – so können wir direkt den Ernstfall für Neuseeland erproben.  Wann hast du das letzte Mal in der Natur, jenseits eines Campingplatzes, unter freiem Himmel geschlafen??
Locke der alte Camp-Hase hat hier schon bereits mehrfach Erfahrungen gesammelt, entsprechend war Sie sehr gut ausgerüstet Zelt, Schlafsack – fertig, was brauch es da mehr? Bei Jules und Perle sind es doch schon JAHRE her (wir glauben das letzte Mal in der Kindheit).

Der Plan stand schnell fest.
-Zelt ✅ (das es sich hierbei um ein Iglu Zelt handelte, welches ja bekanntlich für 2 Erwachsene und nicht für 3 vorgesehen sind, hatte Locke bisher nicht erwähnt 😊 Als Optimist galt halt Ihr Leitspruch „Das passt schon!“)
-Einweggrill✅
-Plastikbesteck✅
-Würstchen, Brot etc.✅
-diverse „Kreislaufgetränke“✅
– Location: Biggeesee

Anreise: Perle + Jules mit dem Bike (ca. 40km), Locke mit dem gepackten Auto.

 

Allerdings gab es wieder eine kleine Abweichung, nein keine Angst der Plan stand fest. Jules und Perle wurden nur etwas von Ihrem Weg abgebracht. Unterwegs erreichte Sie ein Anruf von Jules Eltern mit der Frage, ob die zwei Fireflies ihren Wohnort bereits passiert hatten.
Zufälligerweise waren die zwei in unmittelbarer Nähe und konnten der Versuchung in Form einer kleinen „alkoholischen“ Stärkung natürlich nicht wiederstehen.
(Tja was sollen wir sagen, aus der kleinen Stärkung wurde eine zünftige Brotzeit und aus dem kleinen Zwischenstopp wurde ein 2 stündiger Aufenthalt mit den Resultat, das die Bikes bei den Eltern abgestellt wurden und Locke uns dort eingeladen hat um dann gemeinsam zur Bigge weiterzufahren).

Endlich konnte das Geburtstags-Übungscampen starten.
Der geeignete Ort war schnell gefunden, ein schönes Plätzchen direkt am Wasser.

 

Die Aufgaben wurden rasch verteilt:
Während Perle das Feuer und das Grillen übernahm, kümmerten Jules und Locke sich ums Zelt.  Da es ja nun ein Geburtstagszelt war, musste es natürlich mit Luftschlangen und Lichterkette noch ein wenig aufgepimpt werden.

 

Nun saßen die 3 Fireflies am kleinen Feuer, es wurde dunkler und ihr glaubt nicht was im Wald los war…nein keine Wildschweine, es schwirrten 1.000 Glühwürmchen herum, leider konnten wir das auf einem Foto nicht festhalten. Es sah traumhaft schön aus und unser Geburtstags-Firefly bildete sich ein, dass sie extra zu ihrer Geburtstagsfeier eingeflogen seien.
Ihre eigene Glühwürmchenzeremonie!! Fast hätte sie sich Ihren Weltfrieden gewünscht. Und ehe sie sich versah, zückten Jules und Locke auch schon die Wunderkerzen und drei YES-Törtchen und sangen lauthals ein Happy Birthday Lied.
Spätestens jetzt packte nicht nur der letzte Angler seine Sachen und erkannte, dass heute sicher kein Fisch mehr anbeißen würde, sondern auch alle Glühwürmchen, Fische, Kellerasseln, Regenwürmer und überhaupt jedes Lebewesen im näheren Umkreis suchten anlässlich dieses atemberaubenden Gesanges das Weite.

So feierten die Fireflies noch gemütlich am Lagerfeuer bis in dir frühen Morgenstunden.

 

Diese Feier wird unsere Perle sicher so schnell nicht vergessen, denn spätestens nach dem recht kurzen Schlaf von max. 3 Stunden, weil sie „von der Isomatte“ gekullert ist und quasi auf dem harten, nackten Boden geschlafen hat, fühlte sie sich in diesem Jahr einmal nicht als sei zum 9. Mal 25 Jahre alt geworden 😉

Fazit: Die Fireflies könnten im Ernstfall in der freien Natur überleben 💪🏼. Aber um 3 Wochen durch Neuseeland zu reisen braucht man ü25 (+9) vielleicht hin und wieder doch ein weiches Bettchen 🛌

Peace, Love & Harmony
Eure Fireflies

P.S.: Am Folgetag kam dann doch noch die halbe Nachtbarschaft und die ganze Familie zum Gratulieren und anstoßen!!! In diesem Sinne … hip hip – hipooooo!!!

 

7 Kommentare zu „Übungscampen für Neuseeland

  1. Glühwürmchenzeremonie😂🤣😂🤣😂🤣 Ich brech ab😂 So schön zu lesen immer alles. . .Ich heule😂 👌 Jetzt macht die Nachtschicht doppelt soviel Spaß😂 Kopfkino 😎

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  2. Also……………………………….eehm………..
    Jule, als Tochter eines Generals – er ist ein Haudegen alter Schule, ein echter Veteran – müsste doch eigentlich durch seine Schule gegangen sein.
    Er müsste sie durch eine Grundausbildung geschleift haben, im Nahkampf unterrichtet haben, Rezepte verraten müssen, wie man Würmer grillt undZelte aufstellt.
    Wie man sich mit Schlamm ind der Visage tarnt.
    Wie man unterirdisch furzt, so dass die Kumpel das nicht für einen Gasangiff halten.
    usw.

    Also in Neuseeland im Freien pennen dürfte kein Problem darstellen.
    Da laufen doch nur Maoris und Schafe rum – die Schafe haben mir damals besser gefallen!

    Na ja, vielleicht geht der Daddy mit euch zum Truppenübungsplatz

    Grüße von Frau Sarkasmus (nein! nicht Orgasmus!)

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    1. Fr. Sarkasmus du solltest auch mal über einen eigenen Blog nach denken 😂 hier gehste echt üm…
      Aber stimmt, die Grundausbildung im Zeltaufschlagen hat der General mit mir zwischen Fliederbaum und Haselnussstrauch durchgeführt 😂
      Und in Neuseeland unter den Schafen im Freien wären wir ja auch bestens getarnt 😜🐑
      Es grüßt ganz lieb Firefly Jules

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  3. Hallo ihr Glühwürmchen,
    für einen eigenen Blog habe ich keine Zeit. Ich gebe lieber gelegentlich hier meinen Senf dazu.
    Außerdem habe ich schon zwei eigene Blocks – einen mit Linien und einen mit Kästchen!
    Tipp für Neuseeland.
    Wir waren damals – kurz nach dem Krieg- mit einem Wohnmobil unterwegs und wollten jede Nacht woandes schlafen. Neuseeland ist ja ein weites großes Land. Aber……….rechts und links überall Zäune vonwegen der Schafe – da kriegste keinen Stellplatz eher einen dicken Hals.
    Und wenn ihr nicht ganz sicher seid, wenn ihr so durch die Gegend tuckert, wer wo wohnt-
    das erkennt ihr nachher ganz schnell.
    Denn da sieht es aus wie bei den Meckesern oder wie heißen die Ureinwohner des Siegerlandes?
    Ich wohne ja schließlich im Sauerland!!!!!!!
    Die Maoris sind sehr gelassen – die lassen rund um ihre Hütte alles stehen und liegen-
    Müll und alles Mögliche – ihre alten Autos und Boote von den letzten 40 Jahren – usw.
    Dort sieht es so aus wie hier in den hessische Dörfern.

    Ich höre nun besser auf zu lästern, sonst wollt ihr schon dieses Jahr dahin.

    Arriwedärtschiehh oder schreibt man das hinten nur mit einem h?

    Frau Sakraksmus

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    1. Hallo ihr drei sprachlosen Glühwürmchen,

      mit meinem letzten Beitrag wollte die Maoris in keiner Weise diskreminieren !!
      Sondern – euch klarmachen, dass ihr von davon noch viel lernen könnt – nämlich Gelassenheit!!!
      Neuseeland ist ein traumhaft schönes Land – Farnkräuter, so hoch wie Bäume.
      Alles ist ganz wunderbar.
      Das muss man gesehen und erlebt haben.
      Es ist schon eine Reise wert, damit meine ich selbstverständlich auch die netten Einwohner.
      Neuseeland hat mich damals fasziniert – allerdings das mit den wenigen Stellplätzen am Straßenrand stimmt wirklich.

      Was mir persönlich nicht so gut gefallen hat, war die “ Küche des Teufels“ in Roturua.

      Leute, da stinkt es erbärmlich – faule Eier oder Hu…ts Socken sind nicht dagegen!!!

      Also, dann spart mal schön weiter für die tolle Reise und kauft Seife, wenn sie im Sonderangebot ist, damit ihr die Geysire füttern könnt (das sind übrigens keine wilden Tiere!!)

      So bis dann mal
      Frau Sarkasemus

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      1. Wir haben deinen letzten Beitrag auch gar nicht diskriminierend verstanden sondern freuen uns über deine lustige Wortwahl , es ist immer wieder witzig und schön von Dir zu lesen 😊
        Es grüßen ganz ganz lieb die Fireflies ✌🏻

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