Holzi Holzi Holz …Pack ma`s!!!

Der Winter naht, es wird Zeit den Holzschuppen wieder aufzufüllen.

Wie jedes Jahr haben Jules und Käde dabei tatkräftige Unterstützung von Ihrem „Schwatz“ Janine aus dem „Obergeschoss“.  Ohne sie wären Jules und Käde dbzgl.  sehr aufgeschmissen.
Eigentlich alles nichts Besonderes, aber es war wieder eine typische „Schwatzen-Aktion“ die wir kurz erzählen wollen.
Zuvor noch 1-2 kleiner Erläuterungen, Janine ist eine sehr enge Freundin der Fireflies und wohnt ein Haus oberhalb (daher Obergeschoss) von Jules und Käde. Sie gehört quasi zur Familie wie eine Schwester, darum nennen sich die 3 auch schonmal „Mitschwester“ untereinander. Zu dem Spitznamen Schwatz, kam es folgender Maßen: Käde überschlug sich eines Tages mal wieder bei irgendeiner hektischen Erzählung und Janine wurde im eifer des Gefechts zum Schwatz (Schwester + Schatz = Schwatz). Seitdem sind es nicht mehr die Mitschwestern sondern die Schwatzn.

Die Drei hatten sich um 10.30 Uhr verabredet, pünktlich um 11 Uhr stand Janine nun mit dem Pick-Up und Hänger auf der Straße und hupte. Käde, Jules und Balou (Ober- und Untergeschoss Hund) stiegen ein und es konnte losgehen in Richtung Wald.

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Car-Selfie…auch Balou freut sich

Auf der Wiese angekommen wo das Holz stand, hatten scheinbar die Wildschweine eine Party in der Nacht zuvor gefeiert und ein riesiges, matschiges Ackerfeld hinterlassen. „Na super“ allerdings war Janine fest davon überzeugt „Der Allrad packt das!“ So fuhr sie optimistisch auf den Acker zum Holzstapel.

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Voller Tatendrang beluden die Schwatzn den Hänger.  Da sie ein eingespieltes Team sind, ging es sehr schnell. Einzige Unterbrechung, Käde stieß plötzlich beim abstapeln des Holzes auf einen „Prinzen“, der sich zwischen den Hölzern ein Nest gebaut hatte. (Käde sieht in jedem kleinen Frosch ein Prinz 🤴 – es sei denn es ist eine fette Kröte, dann ist der Ekelpegel auf 100) !!! Der kleine „Prinz“ musste natürlich erst mal in Sicherheit gebracht werden. Käde suchte Ihm ein neues Zuhause und erledigte kurzer Hand den Umzug. Was für ein Service… – nahezu königlich 😉

Der Hänger war voll, die Schwatzen-Gang saß wieder abfahrbereit im Auto. Janine startete den Motor, gab Gas, aber die Karre bewegte sich keinen Millimeter, die Räder drehten durch und sie blieben auf der Stelle stehen. Es ging nicht vor und nicht zurück, sie hatten sich tatsächlich festgefahren!!!!  „oh man, das darf jetzt nicht wahr sein!!!🙄“ Nachdem selbst der Einfall von Jules (unserem Dr. Bob) die Reifen mit Holzbohlen zu unterlegen nicht zum Erfolg führtehalf alles nichts! Der Hänger musste wieder abgeladen werden und das Holz zum Waldweg gebracht werden. Um effektiver zu arbeiten bildeten die Drei eine Kette und reichten sich das Holz an. Natürlich meint man ja dann, dass nach ca. 10 kleinen Hölzstämmen der Hänger leichter würde. So versuchten sie den Hänger von Hand in Fahrtrichung zu drehen um etwas aus dem Matsch raus zu kommen. Das ist wohl quasi genauso, wie wenn man vollgepackt vom Einkaufen kommt und alles packen will, bloß damit man nicht nochmal laufen muss.

Sie sind selbstverständlich regelrecht gescheitert🙈. Also weiter den Hänger ausräumen.
Janine kam dann irgendwann die Idee,  dass der Pick-Up Frontgewicht benötigt um den Hänger aus dem Matsch raus zu bekommen, 2/3 der Ladung waren ungefähr ausgeräumt.

Spitzen Idee… gesagt getan… Janine setzte sich hinters Steuer, Jules setzte sich auf die Motorhaube und Käde, die meinte erst noch Titanic spielen zu müssen und Jack Dawson nachahmen wollte, stellte sich vorne auf die Ramstossstange des Pick-Up`s und fühlte sich kurzzeitig doch eher wie die Königin des Giebelwaldes. (Es hätte sicher nicht viel gefehlt und sie hätte sich den Weltfrieden gewünscht.)  Jules sollte Janine mit Handzeichen lenken, da ihre Sicht durch die beiden Grazien auf der Motorhaube versperrt war. Plötzlich rutschte Käde aus und Janine fuhr zur selben Zeit an! Es hätte böse ausgehen können, wenn da nicht die rettende Hand von Jules gewesen wäre, die Käde reflexarrtig und in letzter Sekunde am Hosenbund Ihrer Jeans festhielt. Wieder fühlte sich Käde kurz wie Jack Dawson, bloß das sie nicht im Wasser schwamm und hier von Ihrer „Rose“ (Jules) gerettet wurde. (Ich bin immer noch davon überzeugt, dass auf der Tür genug Platz gewesen wäre für Jack und er nicht hätte ertrinken müssen. Rose war einfach zu egoistisch!).
Nachdem der Schreck überwunden war, kamen sie nicht mehr aus dem Lachen raus. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein wenn ein Spaziergänger vorbei gekommen wäre… Janine hat es vom „Cockpit“ aus festhalten können.

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Aber der Plan ging auf, der Pick-Up samt Hänger bewegte sich, sie kamen endlich von dem Ackerfeld runter.

Zuhause angekommen das gleiche Spektakel, nur nicht ganz so dramatisch….Janine parkte den Hänger, diesmal jedoch auf festen Asphalt. Aber erst mal gab es ein kaltes Kölsch für die Nerven!!
Weiter ging’s nach dem sie vom lieben Nachbarn Ralf (Hallo Ralf 🙂  die Wippsäge geholt hatten. So verging der Nachmittag und die Holzhütte wurde wieder voll!!!

Der Winter kann also kommen.  Die Schwatzn-Gang hat für dieses Jahr Feierabend!

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Vielen Dank nochmal an den besten Schwatz für Deine Hilfe, an unseren lieben Nachbarn Ralf – unser persönlicher Hagebaumarkt 🙂 und nicht zu vergessen „unser“ Bruder und Holzfäller Jens🙋🏼! Ohne Euch müssten wir schon jetzt nach Neuseeland auswandern, denn da beginnt jetzt langsam die Sommersaison.

Peace, Love & Harmony,

Eure Fireflies mit Schwatz & Co.

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